Gründerwoche Deutschland 2019

Gründerwoche Deutschland 2019:
Unsere Wirtschaftsberatung ist als Veranstaltungspartner mit dabei.

Die Gründerwoche Deutschland findet auch in Frankfurt am Main statt: Die Madel & Kotalla Wirtschaftsberatungs AG lädt Gründungsinteressierte zu einem Vortragsabend ein.

Frankfurt am Main, 30.10.2019. Als offizieller Partner der Gründerwoche lädt die Madel & Kotalla Wirtschaftsberatungs AG als Teil von Consulto zu einem spannenden und interessanten Vortragsabend ein. Dabei geht es um Themen, wie die Rechte und Pflichten von Geschäftsführern, digitale Lösungen rund um die Buchführung und das grundlegende 1 x 1 der Steuern. Die Veranstaltung ist auch in diesem Jahr wieder kostenfrei und findet am 20. November um 18:30 Uhr in der Brüder-Grimm-Straße 13 in Frankfurt am Main statt.

„Deutschland braucht mehr Unternehmertum, mehr Gründergeist und eine größere gesellschaftliche Anerkennung für Gründerinnen und Gründer. Mit unserer Veranstaltung wollen wir den Gründer- und Unternehmergeist bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen wecken und das Gründungsklima in Deutschland weiter stärken“, erklärt Christopher Witte, Vorstand der Madel & Kotalla Wirtschaftsberatungs AG.

Die Gründerwoche Deutschland ist eine bundesweite Aktion, um Gründergeist und Unternehmertum zu stärken. Sie ist zudem Teil der Global Entrepreneurship Week, die vom 18. bis 24. November 2019 zeitgleich in über 170 Ländern stattfindet. Die Gründerwoche richtet sich an Schülerinnen und Schüler, Studierende, junge Erwachsene sowie andere Gründungsinteressierte. In zumeist kostenlosen Workshops, Wettbewerben, Diskussionsrunden oder Planspielen können sich die Teilnehmenden über die Chancen und Möglichkeiten einer Gründung informieren, eigene Geschäftsideen entwickeln und ihr Netzwerk erweitern. Allein im Jahr 2018 organisierten über 1.600 Partner bundesweit rund 1.700 Veranstaltungen. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer bekamen so einen ersten Eindruck, was es heißt, sich selbständig zu machen und ein eigenes Unternehmen/Geschäft aufzubauen.

„Wir brauchen Menschen, die gute Geschäftsideen haben und sie erfolgreich umsetzen. Neu gegründete Unternehmen bringen Innovationen auf den Markt, fördern den Wettbewerb und schaffen Arbeitsplätze. Als Partner der Gründerwoche Deutschland 2019 wollen wir mit unserer Veranstaltung Menschen zum Schritt in die Selbständigkeit ermutigen“, erklärt Christopher Witte weiter.

Eine Übersicht über alle Veranstaltungen finden Sie unter www.gruenderwoche.de/Veranstaltungen

Die Gründerwoche Deutschland ist eine Aktion des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie.

Hier geht es zur Anmeldung: www.consulto.de/veranstaltungen

 

Verfahrensdokumentation – so einfach wie Wikipedia

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Bei Betriebsprüfungen werden Sie künftig eine Verfahrensdokumentation für Ihre Buchführung vorlegen müssen. Die soll beschreiben, wie Belege von der Eingabe bis zur Speicherung verarbeitet werden. Doch wie genau muss so eine Verfahrensdokumentation aussehen?

Wenn der Unternehmer den Weg des Belegs beschreibt, muss er das demnach aus verschiedenen Bereichen beleuchten. Die Verfahrensdokumentation gliedert sich grob in vier Teile:

  • eine allgemeine Beschreibung,
  • eine Anwenderdokumentation,
  • eine technische Systemdokumentation und
  • eine Betriebsdokumentation.

Das sind die wichtigsten Punkte der Verfahrensdokumentation:

  • Der Prozess selbst (also die Art und Weise, wie Dokumente und Belege erfasst, verarbeitet

und aufbewahrt werden)

  • Die eingesetzten IT-Systeme
  • Die getroffenen Sicherheitsvorkehrungen zum Schutz vor Verfälschung und Datenverlust
  • Protokollierung von Zugriffsberechtigungen
  • Interne Kontrollen, die sicherstellen, dass die Vorschriften eingehalten werden

Wichtig ist dabei, dass alle Änderungen am System oder am Verfahren lückenlos dokumentiert werden. Hierzu muss die Verfahrensdokumentation versioniert und eine Änderungshistorie bereitgehalten werden.

Doch wie können insbesondere kleinere Unternehmen diese Anforderungen schnell und einfach erfüllen?

Dazu bauen Sie sich am besten ein internes Wikipedia, das dieses Vorgänge und Prozesse im Unternehmen sammelt und verteilt. Dieses Wiki kann zudem gleichzeitig die Basis für ihr Organisationshandbuch sein.

Zu komplex und zeitaufwendig? Ein definitives „Nein“. Vernünftige Lösungen sind bereits ab 10 Euro im Monat zu haben und bringen bereits solide Strukturen und eine Menge Vorlagen mit.

Beispielhafte Umsetzung einer Verfahrensdokumentation in einer Wiki-Lösung:

Neugierig  geworden? Wir unterstützen Sie bei der Umsetzung! Sprechen Sie uns gerne an, Ihr Team der Madel & Kotalla Wirtschaftsberatungs AG

Geprüfte Beratungsqualität

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Qualität in der Unternehmensberatung hat fachliche, finanzielle und ethische Aspekte. Kunden und Interessenten sollten wissen und erkennen können, dass die beauftragten Berater / Beraterinnen gewisse Regeln und Voraussetzungen einhalten. Diese erstrecken sich von der qualifizierten Ausbildung, nachgewiesenen Fortbildungen, über den Umgang mit dem Datenschutz bis hin zur ethischen Ausrichtung sowie vielen weiteren Themen. Aus dieser Verantwortung heraus, haben wir uns zertifizieren lassen.

Die Gegenwart und die Zukunft unserer Mandanten haben wir immer im Fokus. Wir verstehen uns nicht als klassische Unternehmensberater mit einer Standard-Methode. Ursprünglich kommen wir aus der Steuerberatung und haben häufig erlebt, wie mühsam ein Wandel in einem Unternehmen stattfindet.

Es ist für uns Alltag, interdisziplinär zu arbeiten, unterschiedliche Aspekte bei der Lösung von Problemen einzubeziehen und nicht in Schubladen zu denken, weil dann wichtige Kompetenzen des Einzelnen verloren gehen.

Wir sind gerne für Sie da, Ihr Team der Madel & Kotalla Wirtschaftsberatung

Abkündigung von Betriebssystemen: Windows & DATEV

Der offizielle Support für Microsoft Windows 7 endet zum 14. Januar 2020, dann wird es keine Patch-Release und Sicherheits-Updates mehr geben. Für Unternehmen, die über diesen Stichtag nicht auf Windows 10 umsteigen möchten, bietet Microsoft einen Erweiterten-Support „Windows 7 Extended Security Updates“ (ESU) bis 2023 an. Nur mit diesem Vertrag ist es möglich, ein abgesichertes Windows 7 auch noch nach dem Support-Ende im Unternehmen weiterzuverwenden.

Auch DATEV beendet im Januar 2020 den Support von Windows 7 sowie Windows Server 2008 R2 und Small Business Server (SBS) 2011. Sicherheitslücken werden nach der Abkündigung von Microsoft nicht mehr geschlossen. Aus diesem Grund werden die DATEV-Programme 13.1 (voraussichtlich Ende Dezember 2019) nicht mehr auf Verträglichkeit unter diesen Betriebssystemen geprüft.

Unsere Empfehlung: Stellen Sie auf das aktuellste Betriebssystem, Windows 10 oder Windows Server 2019, um. Alternativ können Sie Ihre DATEV-Software auch in der DATEV-Cloud nutzen.

Wir unterstützen Sie dabei: Als kompetenter Lösungsanbieter in sämtlichen Fragen der IT. Ob Sie Hard- und Software kaufen oder mieten, Netzwerke neu aufbauen oder die Pflege Ihrer Systeme komplett an uns übergeben: Unsere Wirtschaftsberatung bietet Ihnen das gesamte Spektrum der IT-Lösungen.

BWL 360° – Betriebswirtschaftliche Beratung

Prozessoptimierung und Digitalisierung

Hierunter verstehen wir die Beratung und Konzeption zur Überführung Ihres Unternehmens ins digitale Zeitalter. Die neue Art des Arbeitens erfordert überall im Unternehmen moderne Lösungen für den Informations- und Datenaustausch. Besonders betroffen davon ist der kaufmännische Bereich, das Rechnungswesen und das Controlling.

  • Einführung von Digitalisierung in Ihrem Unternehmen
  • Beratung zur Kassenführung für bargeldintensive Branchen
  • Einhaltung der GoBD in Ihrem Unternehmen
  • Einhaltung der DSGVO in Ihrem Unternehmen
  • Schnittstellenoptimierung zwischen Ihnen und Ihrem Steuerberater
  • IT-Consulting und EDV-Dienstleistungen

Das Team der Madel & Kotalla Wirtschaftsberatung steht Ihnen bei Fragen gerne zur Verfügung: 069 95 92 99 90

Kasse 2020 – jetzt handeln!

Augen auf beim Kassenkauf! Unsere Checkliste Kasse 2020 zeigt Ihnen, was Sie als Unternehmer bei der Anschaffung einer neuen Registrierkasse („elektronisches Aufzeichnungssystem“) unbedingt beachten sollten.

Denn: Alte und neue „Kassenrichtlinie“, die „Grundsätze zur ordnungsmäßigen Führung und Aufbewahrung von Büchern, Aufzeichnungen und Unterlagen in elektronischer Form sowie zum Datenzugriff“ (GoBD), das „Gesetz zum Schutz vor Manipulationen an digitalen Grundaufzeichnungen“ („Kassengesetz“), die Kassensicherungsverordnung (KassenSichV) und die Möglichkeit der unangekündigten Kassennachschau sorgen für allgemeine Verunsicherung auf dem Markt.

Nicht leichter machen es einem die Jahreszahlen:

2010      2015      2017       2018      2020      2022      2023

Welche Zahl ist für Sie wichtig? Nun, das hängt ganz von Ihrer Kaufabsicht ab!

Diese Information bietet Ihnen eine strukturierte Übersicht und hilft Ihnen bei Fragen, wenn Sie

  • gerade eine Kasse gekauft haben, die die aktuellen Anforderungen abdeckt, und beabsichtigen, diese auch nach 2019 einzusetzen, oder
  • in der nahen Zukunft eine Kasse kaufen und diese auch nach 2019 verwenden möchten.

So vermeiden Sie Ärger bei der nächsten Betriebsprüfung, denn alle möglichen technischen Fallstricke haben Sie mit der Checkliste unter Punkt 5 im Auge und können diese somit souverän umgehen.

Das Team der Madel & Kotalla Wirtschaftsberatung steht Ihnen bei Fragen gerne zur Verfügung: 069 95 92 99 90

Anpassungen zum Datenschutz durch Bundesrat gebilligt

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Der Bundesrat hat am 20. September 2019 zahlreichen Anpassungen bundesdeutscher Vorschriften an die seit Mai 2018 geltende Europäische Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) zugestimmt – unter anderem einer Änderung beim Streitthema Datenschutzbeauftragter. An vielen Stellen werden einzelne Formulierungen, Verweisungen, Rechtsgrundlagen für die Datenverarbeitung und Regelungen zu den Betroffenenrechten angepasst. Der Bundestag hatte das „Zweite Datenschutz-Anpassungs- und Umsetzungsgesetz EU“ bereits Ende Juni verabschiedet, es kann nun dem Bundespräsidenten zur Unterzeichnung zugeleitet werden.

Datenschutzbeauftragter ab 20 Personen: Entlastung für kleine Betriebe und Vereine

Eine wesentliche Änderung betrifft den Schwellenwert für einen betrieblichen Datenschutzbeauftragten. Durch das zweite Datenschutzanpassungsgesetz gilt künftig die Pflicht, einen betrieblichen Datenschutzbeauftragten zu benennen, erst wenn 20 Personen regelmäßig mit der Verarbeitung personenbezogener Daten beschäftigt sind. Die Neuregelung der Datenschutzgrundverordnung hatte für Diskussion gesorgt: Danach galt die Verpflichtung, einen Datenschutzbeauftragten benennen müssen, ab einem Schwellenwert von zehn Personen. Kleine Betriebe und ehrenamtliche Vereine sahen sich hierdurch über die Gebühr belastet.

Datenschutzbestimmungen gelten auch ohne Pflicht zum Datenschutzbeauftragten

Auch wenn damit künftig nun für viele kleinere Unternehmen und Vereine kein Datenschutzbeauftragter mehr bestellt werden muss, bleiben die anderen Regelungen der DSGVO natürlich weiterhin bestehen. Unternehmen müssen also auch ohne betrieblichen Datenschutzbeauftragten gewährleisten, dass es nicht zu Datenschutzverstößen und den damit verbundenen Bußgeldern kommt.

Einwilligung zur Datenverarbeitung per Mail

Durch das Gesetz wird die Einwilligung von Beschäftigten zur Datenverarbeitung vereinfacht. Sie muss künftig nicht mehr zwingend schriftlich erfolgen, sondern darf auch per E-Mail übermittelt werden.

Welche Anpassungen zum Datenschutz gibt es noch?

Adresshändlern soll es schwerer gemacht werden, Informationen zu Personen über eine einfache Melderegisterauskunft in Erfahrung zu bringen.

Auskunfts- und Widerspruchsrechte, die Informationspflicht, sowie Berichtigungs- und Löschpflichten beim Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) werden eingeschränkt.

Eine neue 75-tägige Vorratsdatenspeicherung beim neuen Digitalfunk der Behörden und Organisationen mit Sicherheitsfunktionen wird eingeführt.

Änderungen beim Datenschutz: Es bleibt Anpassungsbedarf

Weiterhin offen bleibt die Frage, wie künftig das Recht auf freie Meinungsäußerung und Informationsfreiheit mit dem Recht auf informationelle Selbstbestimmung in Einklang gebracht werden soll. Eine solche Regelung fordert der EU-Gesetzgeber von allen EU-Mitgliedsstaaten.

Die Bundesregierung konnte sich in diesem Punkt noch nicht einigen. Hier besteht also noch Handlungsbedarf.

Unsere Leistungen zum Datenschutz

Unsere Datenschutzberatung ist darauf ausgelegt, Probleme sowie Risiken zu identifizieren, um daraufhin nachhaltige Lösungen für die Einhaltung der Datenschutzanforderungen zu entwickeln sowie ein Datenschutzmanagementsystem gemäß DSGVO und BDSG zu implementieren.

Stellung eines zertifizierten Datenschutzbeauftragten

Wir bieten Ihnen die Stellung eines externen Datenschutzbeauftragten bereits ab 120 Euro pro Monat. Jeder unserer Datenschutzbeauftragten hat die Qualifikation „externer Datenschutzbeauftragter“ bei der Bitkom oder eine vergleichbare Zertifizierung erfolgreich abgeschlossen.

Datenschutzaudit

Bei einem Audit untersuchen wir, ob Prozesse, Anforderungen und Richtlinien die geforderten Standards erfüllen. Mit einem Datenschutz-Audit wird also untersucht, ob die Prozesse in Ihrem Unternehmen die Anforderungen der Datenschutzgrundverordnung erfüllen.

Mediation – der Ausweg aus verfahrenen Situationen

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Wenn Menschen in einem Team zusammenarbeiten oder wenn Gesellschafter Entscheidungen für das gemeinsame Unternehmen treffen, kommt es immer wieder zu Meinungsverschiedenheiten und Kontroversen.

Jedes Ding hat drei Seiten: die eine, die ich sehe, die andere, die Du siehst, und die dritte, die wir beide (noch) nicht sehen.

Wenn sich Auseinandersetzungen verhärten und nicht mehr überbrückbar sind, empfiehlt sich das Konsultieren eines Dritten, des Mediators. Aber auch am Anfang von gemeinsamen geschäftlichen Tätigkeiten, wie zum Beispiel bei Abschluss eines Gesellschaftervertrag, kann eine präventive Interessen Methode sehr sinnvoll sein.

Der Mediator ist kein Schiedsrichter, der Entscheidungen trifft. Er bietet vielmehr den neutralen und geschützten Raum sowie das Verfahren an, das es den Parteien ermöglicht, selbst die Lösung zu erarbeiten.

Den Schlüssel für das Problem finden die (ehemaligen) Kontrahenten bzw. Vertragspartner selbst. Der Mediator hat die Funktion, die Voraussetzung der diese gemeinsame Suche zu schaffen: eine Atmosphäre der Akzeptanz und Kooperation sowie faire Verfahrens- und Kommunikationsspielregeln. Er hinterfragt und ergründet und hilft so den beiden Parteien, die jeweils andere Seite besser zu verstehen.

Da dieser Ansatz nicht auf nachträgliches Analysieren vergangener Fehler, sondern auf erfolgsversprechende Wege für die Zukunft ausgerichtet ist, hat sich Mediation als ein effizienter, nachhaltiger und kostensparender Weg der Konfliktlösung erwiesen.

Greifen Sie auf unser Verfahrens- Knowhow, und unsere Erfahrung zurück. Wir bereiten den Grund für eine Win-Win-Vereinbarung. Wenn Sie nicht länger Energie und Ressourcen für Streitigkeiten verschwenden möchten, sondern Bewegung in die Sache bringen wollen, stehen Ihnen unsere Mediatoren gerne zur Verfügung. Wir kontaktieren auf Ihren Wunsch hin auch die andere Partei.

Nutzen Sie das Potenzial der Krise und schöpfen Sie Werte – statt sie durch destruktive Konflikte zu minimieren!

Das Team der Madel & Kotalla Wirtschaftsberatung steht Ihnen gerne zur Seite, sprechen Sie uns an!

Weiterlesen: Interview mit Mediator Markus Schlögl

Interview: Digitalisierung in der Fertigungsindustrie

Felix Jung interviewt Carmelo Bonanno

Ein Interview von Felix Jung:

Letzte Woche habe ich ein Interview mit Carmelo Bonanno geführt. Er ist Geschäftsführer des CNC-Fertigungsbetrieb Frabona GmbH in Frankfurt. Frabona wurde 1987 gegründet als Familienunternehmen und befindet sich seitdem in Familienhand. Gegenstand des Interviews war vor allem die Digitalisierung und deren Auswirkungen auf die kleinen und mittelständischen Unternehmen der Fertigungsindustrie.

Zuerst haben wir uns mit der Branche auseinandergesetzt und haben dabei festgestellt, dass es in der Fertigungsindustrie viele technologische Innovationen gibt. Diese Innovationen wurden in den vergangenen Jahren zu nahmen. Wenn man sich das Verhältnis zwischen Neuerungen auf Zeit in den letzten 5 Jahren ansieht und in den 5 Jahren davor stellt man fest, dass die Innovationen zunehmen.

Daraus lässt sich schließen, dass es sich bei dem industriellen Sektor „Fertigung“ um einen durchweg dynamischen und komplexen Sektor handelt.

Nachdem wir über den Sektor an sich gesprochen hatten, sind wir ein wenig weiter auf dessen Entwicklung eingegangen. Hierbei hat sich herausgestellt, dass zum einen die Produktlebenszyklen der Zuliefererprodukte kürzer werden, man also öfter ein Neues benötigt und zum Anderen aber auch sich die Fertigungsentwürfe und Wünsche der Kunden sich immer schneller entwickeln.

Ein Grund dafür ist, dass das Design der Produkte immer wichtiger wird. Dies gilt zum Einen nicht nur für das Design der Maschinen von den Fertigungsbetrieben, da dem Kunden das für das Vertrauen in eine solche Maschine wichtig ist. Sondern zum Anderen auch für die Endprodukte, bei welchen das Design auch immer mehr im Vordergrund und man deswegen immer schneller Änderungen in den Entwürfen vornimmt.

Im Zusammenhang mit Entwicklung, darf man vor allem die Digitalisierung nicht außer Acht lassen. So meinte Herr Bonanno, dass man bei Frabona Digitalisierung für sehr wichtig erachte und sich dank der Zusammenarbeit mit einem Frankfurter IT-Unternehmen und der Wirtschaftsberatungsgesellschaft Madel und Kotalla auf einem sehr guten Weg befinde. Er erzählte von vielen Digitalisierungsmaßnahmen die man ergreifen müsse. Eine dieser ist die IT im Unternehmen immer auf dem neusten Stand zu halten um wettbewerbsfähig zu bleiben. Auch der Digitalisierung in Bereichen des Rechnungswesens und der Buchführung schreibt er große Bedeutung zu. Vor allem die dadurch gewonnene Zeitersparnis gefällt ihm sehr gut. So sagt er im selbigen Zusammenhang, dass man eine solche Digitalisierung allerdings ohne gute, fachkundige Berater kaum realisieren könne.

Jedoch ist nicht alles positiv was im Zusammenhang mit der Digitalisierung steht, findet der Unternehmer. Er sieht mögliche Komplikationen vor allem durch die initialen Investitionen und dem ungemein großen zeitlichen Aufwand, den man in die Digitalisierungsprozesse steckt muss, da die Kapazitäten der meisten klein- und mittelständischen Unternehmen sehr ausgelastet sind, kann es da bei vielen zu Problemen kommen. Jedoch sieht er auch eine große Chance in der Effizienzsteigerung der Unternehmensprozesse, der dadurch gewonnen Zeitersparnis und in der dadurch möglichen Profitsteigerung, die Einen für die hohen Anfangsinvestitionen entschädigt.

Mit dem Blick in die Zukunft gerichtet, sieht er vor allem neue Chancen durch die Materialforschung und den 3D-Druck.

Schluss endlich kann man aus dem Interview das Fazit ziehen, dass Digitalisierung ein wichtiger fortlaufender Prozess für die Unternehmen der Fertigungsindustrie ist. Man allerdings bei der Umsetzung auch auf fachkundige Beratung vertrauen sollte.

Ihr Team der Madel & Kotalla Wirtschaftsberatung steht Ihnen bei Fragen rund um das Thema Digitalisierung beratend zur Seite: Telefon 069 95 92 99 90

Digitale Rechnungen – 5 Gründe für elektronische Rechnungsprozesse

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Elektronische Rechnungen setzen sich im Geschäftsalltag weiter durch. Viele kleine und mittlere Unternehmen verarbeiten Rechnungen dennoch weiterhin in Papierform – und verschenken damit Zeit und bares Geld. Lesen Sie in unserem Beitrag, weshalb ein Umstieg auf digitale Rechnungsprozesse empfehlenswert ist.

Die öffentliche Hand hat die Route längst vorgegeben: Bis 2020 sollen elektronische Rechnungen zum Standard in der Europäischen Union werden – zumindest bei öffentlichen Aufträgen. Viele Mitgliedsstaaten haben inzwischen rechtliche Grundlagen zum sogenannten E-Invoicing geschaffen. In Deutschland gilt diese Pflicht ab dem 27. November 2020. Spätestens dann werden öffentliche Auftraggeber des Bundes von ihren Lieferanten nur noch strukturierte elektronische Rechnungen in den Formaten XRechnung oder ZUGFeRD 2.0 akzeptieren.

XRechnung ist der nationale Rechnungsstandard der öffentlichen Verwaltung in Deutschland. Dabei handelt es sich um eine ausschließlich maschinenlesbare Datei im XML-Format. Die Rechnungsdaten werden vom System des Empfängers für Menschen lesbar dargestellt.

ZUGFeRD (auf internationaler Ebene Factur-X genannt) entspricht ab Version 2.0 der EU-Norm. Das Format ist in verschiedenen Profilen erhältlich. Im Unterschied zur XRechnung bildet ZUGFeRD Rechnungen in einer XML-Datei und in einer menschenlesbaren PDF-Datei ab. Es kann von allen europäischen Verwaltungen gemäß der EU-Richtlinie empfangen und verarbeitet werden.

Schon im Jahr 2017 bevorzugte fast die Hälfte der Unternehmen in Deutschland elektronische Rechnungen gegenüber Papierrechnungen. Zu diesem Ergebnis kommt die Studie Elektronische Rechnungsabwicklung und Archivierung: Fakten aus der deutschen Unternehmenspraxis 2017 des Instituts ibi research an der Universität Regensburg im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie. Jeweils um die 60 Prozent der Befragten gaben an, den Anteil ausgehender bzw. eingehender E-Rechnungen in den nächsten drei Jahren aktiv steigern zu wollen.

Viele Betriebe drucken derzeit eingehende elektronische Rechnungen aus und behandeln diese wie Papierrechnungen. Die Ausdrucke winden sich im Anschluss in einem umständlichen Kurs durchs Unternehmen. Fällt ein zuständiger Mitarbeiter aus, bleiben Rechnungen unbearbeitet liegen. Rückfragen, etwa wegen fehlerhafter Angaben, verzögern die Rechnungsfreigabe unnötig, da die Buchhaltung zunächst die Papierbelege suchen muss. Dadurch geht Unternehmen häufig Skonto verloren, möglicherweise fallen Mahngebühren an. Und der Reputation ist all dies ebenfalls nicht förderlich. Es ist also Zeit, zu handeln.

5 gute Gründe für elektronische Rechnungsprozesse

Nach der Studie schätzen sowohl kleine als auch große Unternehmen mit dem digitalen Versand vor allem Kosten- und Effizienzvorteile: Viele Befragte gaben an, dass sie mit 60 Prozent und mehr Ersparnis je Rechnung kalkulieren, wenn sie diese elektronisch auf den Weg bringen und auch die Prozesse beim Rechnungseingang digitalisieren – und haben damit durchaus Recht.

1. Kostenersparnis

Es fallen weder Papier- noch Portokosten an. Ein Rechenbeispiel: Bei 500 Rechnungen pro Jahr liegt allein die jährliche Portoersparnis bei 350 Euro. Außerdem entfallen die Kosten für Papier, Briefumschläge und Druckertoner oder Tintenpatronen. Auch Büromaterial und Ordner zur Archivierung sind künftig überflüssig.

2. Zeitgewinn

Elektronische Ausgangsrechnungen brauchen weder ausgedruckt noch kuvertiert zu werden. Dadurch gewinnen die Mitarbeiter wertvolle Arbeitszeit. Papierrechnungen sind per Briefpost üblicherweise zwei bis drei Tage unterwegs. Bei einem Versand an ausländische Geschäftspartner dauert es zudem meist noch länger. Eine E-Mail-Rechnung liegt dem Empfänger sofort vor. In der Regel bekommen Unternehmer, die elektronische Rechnungen versenden, ihr Geld also deutlich früher.

3. Bessere Arbeitsabläufe

Die strukturierten digitalen Rechnungsformate ZUGFeRD und XRechnung erleichtern den Rechnungsaustausch zwischen Unternehmen. Der Rechnungsempfänger kann die Daten durch entsprechende Finanzbuchhaltungssoftware auslesen, in sein Buchungssystem übertragen lassen und die Zahlungen online managen. So vermeidet er die fehleranfällige manuelle Datenerfassung und gewinnt zugleich Zeit. Zudem bleiben elektronische Rechnungen bei Krankheit oder Urlaub eines Mitarbeiters nicht auf dessen Schreibtisch liegen, sondern werden per E-Mail automatisch an den Stellvertreter weitergeleitet.

4. Verfügbarkeit

Papierrechnungen sind entweder im Unternehmen auf Freigabetour unterwegs oder in den Tiefen irgendwelcher Aktenordner versteckt. Das bedeutet: Man muss vor Ort anwesend sein und das gesuchte Dokument zunächst einmal hervorholen. Auf digital aufbewahrte elektronische Rechnungen lässt sich hingegen ortsunabhängig zugreifen. Alle Beteiligten des Rechnungsfreigabeprozesses können somit jederzeit den aktuellen Bearbeitungsstand abrufen. Zudem besteht die Möglichkeit, Rechnungen mobil zu prüfen und zur Überweisung freizugeben.

5. Einfacher aber rechtskonforme Archivierung

In einem Dokumentenmanagement-System archivierte Rechnungen bleiben im digitalen Original dauerhaft gut lesbar erhalten – insbesondere bei sogenannten Thermobelegen ist das oft nicht der Fall. Außerdem werden etwaige Änderungen am Ursprungsdokument vom System protokolliert. Damit erfüllt die digitale Aufbewahrung wesentliche Anforderungen der GoBD an die Archivierung von steuerlich relevanten Dokumenten. Zudem sind digital archivierte Rechnungen leichter zu finden und besser vor Verlust geschützt als Papierbelege in Aktenordnern.

Mit  unseren Leistungen unterstützen wir Sie bei der Prozessoptimierung und Digitalisierung. Unter BWL 360° verstehen wir die Beratung und Konzeption zur Überführung Ihres Unternehmens ins digitale Zeitalter. Die neue Art des Arbeitens erfordert überall im Unternehmen moderne Lösungen für den Informations- und Datenaustausch. Besonders betroffen davon ist der kaufmännische Bereich, das Rechnungswesen und das Controlling. Die digitale Welt birgt dabei viele Potentiale aber auch viele Risiken. Wir nehmen Sie an die Hand, um das Optimum für Ihr Unternehmen auszuarbeiten und Sie gegen etwaige Risiken abzusichern.

Jetzt kostenfreies Erstgespräch vereinbaren: 069 – 95 92 99 90 – Das Team der Madel & Kotalla Wirtschaftsberatung freut sich auf Sie!